Schneiden
(Februar-März)
Gut eingepackt in warme Kleider,
bei noch winterlichen Temperaturen fahren Sie zusammen mit ihrem Winzer in den Weinberg. Am Rebstock lernen Sie das alte Fruchtholz zu entfernen und nur einjährige Triebe zu belassen, denn nur diese bringen Trauben. Ohne Rebschnitt ist keine Weinqualität erreichbar. Hier bekommen Sie auch Tipps für Ihre Pergola in Ihrem Garten.
Binden
(März-April)
Hier ist Ihr ganzes Geschick gefragt! Die einjährigen Fruchtruten müssen gebogen werden, um einen gleichmäßigen Wachstum der neuen Triebe zu erreichen. Bei der Einzelpfahlerziehung entsteht so „Das Herz des Winzers”.
Aufbinden
(Juni-Juli)
Im Sommer, auf heißen
Schiefersteinen stehend,
rinnt des Winzers Schweiß
- und beim Anbinden bzw.
Heften der jungen Triebe
bald auch Ihrer. Das
Anbinden verhindert das
Abbrechen der Triebe und
lässt so in der Drahtanlage
eine Laubwand zur optimalen Assimilation (Zuckerbildung) entstehen. Nach getaner Arbeit schmeckt der Wein am Abend doppelt gut.
Weinlese
(Oktober)
In schönsten Jahreszeit begibt man sich im Morgennebel, der einen schönen Tag ankündigt, in die Weinberge. Nach einem Gläschen Trester wird Ihnen gleich viel wärmer und voller Tatendrang macht man sich an die Arbeit. Die Trauben werden mit einer Schere von der Rebe abgeschnitten. Hier wird geerntet, was durch das Zusammenspiel von des „Winzers Schweiß” und Natur (genügend Regen und Sonnenschein) zu einem hervorragenden Naturprodukt herangereift ist.
